Teurer Diesel verteuert Import-Bio
Der Biogetreidemarkt für Hafer, Dinkel und Weizen zeigt sich derzeit ruhig. Vereinzelt wechseln noch Partien den Besitzer. Bewegung gibt es in der Logistik. Die steigenden Transportkosten könnten Warenströme verändern.
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Der Biogetreidemarkt zeigt sich derzeit ruhig, während steigende Dieselpreise und Transportkosten die Warenströme verändern. Besonders Biomärkte mit hohem Importanteil wie Bioleguminosen und Biosojabohnen sind betroffen. Die Preise für Biospeiseweizen, Biodinkel und Biohafer lagen im April stabil bis leicht erhöht, während Biofutterweizen und -gerste bei ausreichendem Angebot leichte Preisrückgänge verzeichneten. Bei Bioleguminosen führt knappes deutsches Angebot dazu, dass verstärkt günstigere Importe aus Frankreich und Polen anstelle von baltischen Importen in Frage kommen.
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Die Feldbestände im ökologischen Ackerbau präsentieren sich in einem guten Zustand, die Auswirkungen der Trockenheit bleiben abzuwarten. Darauf wies die Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und Ländlichen Raum (LEL) Ende Mai hin. Weiter heißt es in der Mitteilung aus Schwäbisch Gmünd, dass die geopolitischen Unsicherheiten durch die höheren Dieselpreise und deshalb gestiegenen Transportkosten vor allem die Biomärkte mit hohem Importanteil beeinflussten. Das betreffe den Markt für Bioleguminosen mit einem Importanteil von knapp einem Drittel und den Biosojabohnenmarkt mit einem Importanteil von gut einem Viertel der in Deutschland verwendeten Ware. Konsumgetreide stabil Bei Bioweizen verlaufe der Handel den Angaben zufolge recht...
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