Die Apfelblutlaus
Mit dem Einsetzen des Saftstroms und steigenden Temperaturen im Frühjahr wandern die ersten Larven aus ihren Winterverstecken in die Krone. Besonders bevorzugt werden junge Triebe, frische Schnittstellen und andere verletzte Gewebebereiche. Regelmäßige Kontrollen dieser Stellen ermöglichen eine frühzeitige Erkennung des Befalls.
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Die Apfelblutlaus ( Eriosoma lanigerum ), leicht erkennbar an ihren weißen, watteartigen Wachsausscheidungen, zählt zu den hartnäckigsten Schädlingen im Apfelanbau. Anders als viele andere Blattlausarten überwintert sie in Mitteleuropa nicht als Ei, sondern überwiegend als Larve. Typische Überwinterungsorte sind Stammrisse, Wurzelhälse, Veredlungsstellen sowie Bereiche unter loser Borke am Baum, teils auch im Wurzelbereich. Biologie und Schadpotenzial im Frühjahr Die Populationsentwicklung verläuft zunächst unauffällig, kann sich jedoch aufgrund der hohen Vermehrungsrate – bis zu zehn Generationen pro Jahr – bei warmem, wüchsigem Wetter rasch beschleunigen. Die rötlich-braunen Läuse bilden dichte Kolonien, die sie mit einem schützenden...
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