Kommission kann kein Geld drucken
Christophe Hansen ist seit Dezember 2024 EU-Kommissar für Landwirtschaft und Nahrungsmittel. Er spricht im Interview über die GAP ab 2028, die Sorge vor einer Renationalisierung der Agrarpolitik und die Frage, ob bei der Höhe des Budgets schon das letzte Wort gesprochen ist.
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Herr Hansen, die EU-Kommission will den Mitgliedstaaten mehr Spielraum in der Agrarpolitik einräumen. Kritiker warnen nun vor einer neuen Renationalisierung: Dann wäre die Agrarpolitik nicht mehr „Gemeinsam“, sondern jeder kocht sein eigenes Süppchen. Ist der Einwand berechtigt? Hansen: Das „G“ in der Gemeinsamen Agrarpolitik ist nicht so groß wie einige behaupten. Auch heute gibt es sehr große Unterschiede zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten. Einige geben fast ihr gesamtes Geld in die Erste Säule, andere wiederum bis zu dreiviertel in die Zweite Säule. Indem wir die Budgets zusammenlegen, werden diese Unterschiede kleiner. Die Befürchtung bleibt, dass es künftig weniger Umweltschutz und mehr Wettbewerbsverzerrung gibt. Wie entkräften...
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