
FAO-Preisindex fällt unter Vorjahresniveau
Gleichzeitig wurde damit, erstmals seit April 2024, das Niveau des Vorjahresmonats verfehlt. Der Index unterschritt das Ergebnis von November 2024 um 2,4 Punkte oder 1,7 Prozent. Der Milchpreisindex fiel den fünften Monat in Folge, wobei bei allen wichtigen Milchprodukten Rückgänge zu verzeichnen waren. Dieser anhaltende Abwärtstrend ist vor allem auf die steigende Milchproduktion und das umfangreiche Exportangebot in den wichtigsten Erzeugerregionen zurückzuführen. Laut der FAO begünstigten außerdem die reichlichen Butter- und Magermilchpulvervorräte in der EU sowie ein saisonal hohes Milchaufkommen in Neuseeland den Preisabfall. Die schwächere Importnachfrage nach Milchpulver in Teilen Asiens belastete die Preise ebenfalls. Butter und Vollmilchpulver verzeichneten dabei die stärksten Rückgänge, während die Preise für Magermilchpulver angesichts des umfangreichen Angebots und der begrenzten Kaufbereitschaft nur moderat sanken. Die Käsepreise gingen am wenigsten zurück, da das allgemein ausreichende Angebot sowohl in der EU als auch in Ozeanien teilweise durch die starke Nachfrage an den Märkten in Asien und im Nahen Osten ausgeglichen wurde. Dennoch lag der Käsepreisindex immer noch fast 10 Prozent über seinem Vorjahresniveau.



