
Anhaltend schwach
Die Weltmarktpreise für Weizen gingen im September den dritten Monat in Folge zurück, was vor allem auf die gedämpfte internationale Nachfrage bei gleichzeitig umfangreichen Ernten in Russland und anderen wichtigen Erzeugerländern in Europa und Nordamerika zurückzuführen ist. Auch die Maispreise fielen im Zuge prognostizierter reichlicher Vorräte in den Exportländern Brasilien und den USA. Zusätzlicher Druck entstand durch die vorübergehende Aussetzung der Getreideexportsteuern Argentiniens. Demgegenüber stiegen die Weltmarktpreise für Gerste und Sorghum, für Gerste bereits den dritten Monat in Folge. Das konnte den Rückgang des Indizes lediglich bremsen. Der FAO-Reispreisindex fiel gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent, was vor allem auf den Rückgang der Notierungen der Sorte Indica zurückzuführen war. Reichliche exportierbare Vorräte und geringere Kaufaufträge von Abnehmern aus den Philippinen und Afrika belasteten den Markt.



