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Kanada

Mehr Weizen und weniger Raps gesät

Die kanadischen Landwirte wollen im Jahr 2025 mehr Weizen und weniger Raps anbauen. Dies geht aus den ersten umfragebasierten Schätzungen von Statistics Canada (StatCan) für die kommende Anbausaison hervor.
von AMI Erschienen am 26.03.2025
Statistics Canada führte die starke weltweite Nachfrage nach Mahlweizen als einen der Faktoren für den erwarteten Anstieg der Weizenanbaufläche an. Das Hartweizenareal wird der Prognose zufolge mit 2,58 Millionen Hektar konstant bleiben. © Jonas Klein

Auch die Anbauflächen für Mais, Hafer und Erbsen werden voraussichtlich zunehmen, während für Sojabohnen, Gerste und Linsen ein Rückgang der Anbauflächen prognostiziert wird. Die Weichweizenfläche wird im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um 3,4 Prozent Prozent auf 8,5 Millionen Hektar zunehmen. StatCan führte die starke weltweite Nachfrage nach Mahlweizen als einen der Faktoren für den erwarteten Anstieg der Weizenanbaufläche an. Das Hartweizenareal wird der Prognose zufolge mit 2,58 Millionen Hektar konstant bleiben.

Leichter Rückgang bei der Rapsanbaufläche

Demgegenüber wird für Raps mit einem Rückgang der Anbaufläche um 1,7 Prozent auf 8,76 Millionen Hektar gerechnet, was dem Fünfjahresdurchschnitt gleichkommt. Die geringere Rentabilität von Raps im Vergleich zu anderen Ackerfrüchten wird als Grund angegeben. Während die Landwirte in Saskatchewan damit rechnen, in diesem Frühjahr 3,7 Prozent mehr Gerste auszusäen, wird die Anbaufläche in Manitoba und Alberta voraussichtlich zurückgehen. Die gesamte kanadische Gerstenfläche wird daher um knapp 2 Prozent auf 2,5 Millionen Hektar schrumpfen. Gleichzeitig wird für Hafer landesweit ein Anstieg um 2,7 Prozent auf 1,2 Millionen Hektar prognostiziert. Die Aussaat von Sojabohnen wird den Prognosen zufolge landesweit um 1,3 Prozent auf 2,86 Millionen Hektar zurückgehen, während die Maisanbaufläche um 3,2 Prozent auf 1,53 Millionen Hektar zunehmen dürfte. Ontario ist die größte Erzeugungsregion beider Kulturen, wobei die Sojaanbaufläche voraussichtlich um 7,8 Prozent sinken und die Maisanbaufläche um 5 Prozent steigen wird.

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