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Verkaufsstände und Märkte

Corona pusht Umsätze

In der Corona-Krise herrscht eine erhöhte Nachfrage nach Gütern des täglichen Bedarfs. Dies zeigte sich bereits am Einzelhandelsumsatz im Februar 2020. Auch an Verkaufsständen und auf Märkten kauften die Verbraucher*innen verstärkt. Im Februar 2020 wurde in Deutschland dort real (preisbereinigt) 8,2 % mehr Umsatz als im Vorjahresmonat erzielt.
Veröffentlicht am
Der Umsatz an Verkaufsständen und Märkten stieg von Februar 2019 zu 2020 um 8,2 %.
Der Umsatz an Verkaufsständen und Märkten stieg von Februar 2019 zu 2020 um 8,2 %.Statistisches Bundesamt (Destatis), 2020

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, konnten Verkaufsstände und Märkte im Februar ein höheres Umsatz-Plus verbuchen als der Einzelhandel insgesamt (+6,4 %) sowie der Einzelhandel (ohne Verkaufsstände und Märkte) mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren (+7,8 %) und der Facheinzelhandel mit Lebensmitteln (+3,5 %).

Ein möglicher Grund für diesen überdurchschnittlichen Anstieg könnte sein, dass Verbraucher*innen an Verkaufsständen und auf Märkten eine niedrigere Ansteckungsgefahr vermuten, da der Einkauf dort überwiegend unter freiem Himmel stattfindet.

Möglicherweise nehmen sich die Kunden aber auch einfach mehr Zeit für den Einkauf und das Kochen, sodass sie verstärkt frische und regionale Lebensmittel bevorzugen.

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