Sorten- und Pflegetipps für Paprika und Chili
Paprika, Peperoni, Pfefferschote, Chili – je nach Region, Fruchtform und -schärfe trägt die Gemüsepflanze Capsicum im deutschsprachigen Raum verschiedene Bezeichnungen, die überwiegend von dem Wort „Pfeffer“ (serbokroatisch „papar“) herrühren. Das Nachtschattengewächs ist jedoch nicht verwandt mit dem echten Pfeffer, Piper nigrum. Allerdings brachte Kolumbus die scharfen Schoten, die bereits vor rund 5000 Jahren in Mittel- und Südamerika kultiviert wurden, als Ersatz für den damals kostbaren echten Pfeffer nach Spanien.
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Von der Iberischen Halbinsel aus gelangten Paprika im 16. Jahrhundert unter anderem nach Italien und Ungarn, wo die Frucht schnell sehr beliebt wurde und zahlreiche neue Züchtungen entstanden, die anfangs alle ziemlich scharf waren. Erst im 19. Jahrhundert gelang die Züchtung milder Gemüsepaprika. Die vielen heute existierenden Paprikasorten unterscheiden sich in Form, Farbe und Größe der Früchte sowie im Geschmack, insbesondere in der Schärfe. Es gibt Sorten mit blockförmigen, runden, spitzen, stumpfen, glockenförmigen oder länglichen Früchten. Die Farbe der Früchte kann im unreifen Zustand Grün, Gelb, Schwarz oder Violett sein, ausgereift Gelb, Orange, Rot oder Braun. Scharfe, kleine Paprika werden als Chili, Gewürzpaprika,...
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