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Ferkel- und Schweinemarkt

Massiver Preiseinbruch

Nachdem es bereits ab März im Handel mit Schlachtschweinen zunehmend zu Preisdruck kam, verstärkte sich dieser Druck durch die coronabedingte Schließung der größten deutschen Schlachtstätte für Schweine bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück. Die Branche wartet dringend darauf, dass der Betrieb wieder geöffnet wird.
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Die Ferkelerlöse gingen in den letzten 4 Wochen um 16 Euro zurück.
Die Ferkelerlöse gingen in den letzten 4 Wochen um 16 Euro zurück.LEL

Seit drei Wochen führt diese Schließung bei Tönnies zu einem Stau am Lebendmarkt, die Mastställe werden nicht leer und es werden keine Ferkel eingestallt. Die Ferkelerlöse gingen in den letzten 4 Wochen um 16 Euro zurück, auch die Preisempfehlung der VEZG für Mastschweine wurde um 19 Cent/kg Schlachtgewicht zurückgenommen. Die Nachfrage nach Fleisch ist auf dem Inlandsmarkt derzeit schwach, laufende Berichte in den Medien über die Corona-Situation in der Fleischindustrie tragen sicher nicht positiv zum nationalen Fleischkonsum bei. Mehreren europäischen Betrieben, nicht nur in Deutschland, wurde die Zulassung für den Export von Schweinefleisch nach China entzogen, diese Ware belastet den innereuropäischen Markt zusätzlich.

Großer finanzieller Schaden

Die Krise am Ferkel- und Schlachtschweinemarkt spitzt sich mit jedem Tag der Betriebsschließung in Rheda-Wiedenbrück zu. Der gesamten Schweinebranche entsteht derzeit ein immenser finanzieller Schaden. In der Kalenderwoche 29 wurden von den preismeldepflichtigen Schlachtbetrieben im Südwesten für 75.574 Schlachtschweine im Schnitt der Handelsklasse S-P 1,60 Euro pro kg SG bezahlt.




 

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