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Getreideaussaat

EU-Weizenfläche dürfte sich verkleinern

Die ungünstigen Witterungsbedingungen seit Anfang November mit starken Niederschlägen und Kälte erschwerten den Weizenanbau in Westeuropa. In Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland und den Benelux-Ländern musste die Weizenaussaat daher unterbrochen werden.
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Durch die sinkenden Bodentemperaturen kann das Aussaatfenster nun als geschlossen betrachtet werden. Für Großbritannien, Irland und den Benelux-Ländern liegen die Flächenprognosen der EU-Kommission unter denen des Vorjahres. In Deutschland dürfte die Weizenfläche hingegen nahezu unverändert ausfallen. In Frankreich wird eine kleinere Aussaatfläche erwartet als 2018. Starke Niederschläge seit November hatten auch dort die Feldvorbereitungen und die Aussaat verzögert. Die Wachstumsbedingungen waren für die früh gesäten Kulturen günstig, während spät bestellte Felder eine Verzögerung der Pflanzenentwicklung aufweisen.

Gute Bedingungen in Osteuropa

Während die Bestellung der Felder in Westeuropa nur zögerlich verlief, waren die Aussaatbedingungen in Mittel- und Osteuropa überwiegend förderlich, beispielsweise in Ungarn, Rumänien und in Bulgarien. Im Süden Europas, vor allem in Italien, war es hingegen zu nass. In anderen Teilen Südeuropas, wie in Spanien und Portugal wurde die Aussaat nach einer extrem trockenen Phase durch die Niederschläge begünstigt.

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