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Öko-Geflügel

Einstieg in die Öko-Putenmast

Die ökologische Putenhaltung ist eine Nische. Gerade mal 2,4 Prozent aller in Deutschland gehaltenen Puten stammen aus ökologischer Erzeugung. Doch die Nachfrage nach Ökoputenfleisch nimmt seit Jahren langsam aber stetig zu.
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Der Einstieg in die Ökohaltung kann daher für einige Betriebe eine lohnende Initiative darstellen, heißt es in einer Mitteilung des Portals Oekolandbau.de. Für Umsteigerinnen und Umsteiger von konventioneller auf ökologische Putenmast biete die Umstellung eine Möglichkeit, sich vom Niedrigpreismarkt abzugrenzen. Wer in die Ökoputenhaltung einsteigen möchte, sollte sich bewusst sein, dass Puten sehr hohe Anforderungen an die Haltung und Fütterung stellen. Das gelte insbesondere für die Aufzucht der Küken. Die Mast sei dagegen weniger schwierig.

Auch die Vermarktung stellt eine Herausforderung dar, vor allem dann, wenn man direktvermarkten möchte. Um die wesentlich höheren Produktionskosten der Biogeflügelhaltung decken zu können, sollte möglichst das gesamte Tier zu Ökopreisen vermarktet werden. Dies ist aber besonders bei Puten eine Herausforderung, da hier der Fokus auf der Vermarktung von Teilstücken liegt. Die "Resteverwertung" spielt also für die Wirtschaftlichkeit eine große Rolle.

Alles Wichtige über die ökologische Putenmast wurde in Niedersachsen in einem "Managementhandbuch Öko-Masthähnchen und Ökoputen" des Kompetenzzentrums Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) zusammengefasst. Beschrieben werden unter anderem: Rassen, Herkünfte, Haltung, Fütterung, Tiergesundheit, Transport und Schlachtung. Das Handbuch kann hier bestellt werden. 
 

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