Rapserzeuger wenig abgabebereit
Niedrige Erträge und unterdurchschnittliche Qualitäten dürften zu einer dünnen Versorgung mit Raps in Deutschland führen. Mit entsprechend höheren Importen muss das Defizit dann ausgeglichen werden.
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Da die Rapsernte in Deutschland so gut wie abgeschlossen ist, wird sich an dem enttäuschenden Ernteergebnis wohl nichts mehr ändern, auch wenn die Sortierung und Bestimmung der Qualitäten noch andauert. Am Kassamarkt zeigen sich Käufer interessiert an Ware zur prompten Lieferung, dennoch heben die Mühlen ihre Prämien auf die gegenüber Vorwoche schwächeren Rapsterminkurse nicht an. Das Preisniveau, das sich ergibt, liegt daher zu niedrig, um Rapserzeuger zu Verkäufen zu motivieren. Sie halten sich nach wie vor zurück, wenn es darum geht, über die bereits geschlossenen Kontrakte hinaus weitere Mengen aus der neuen Ernte vertraglich festzulegen. Damit das passiert, müsste das Preisniveau höher liegen. Doch die Ölmühlen beklagen unzureichende...
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