Herdenschutzprojekt braucht Perspektive
Zur Halbzeit des Herdenschutzprojekts Südschwarzwald haben die Projektträger und das Projektteam Mitte Dezember auf dem Goldbachhof in Bernau Umweltministerin Thekla Walker den Zwischenbericht übergeben.
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Der Vorsitzende der Erzeugergemeinschaft Schwarzwald Bio-Weiderind und Gastgeber auf dem Goldbachhof, Markus Kaiser, beklagte selbst mehrere Risse in der Vergangenheit und betonte, dass die Präsenz des Wolfes nicht zu einer grundsätzlichen Bedrohung für die Weidetierhaltung werden dürfe. Er erklärte: „Wir werden mit dem Wolf leben müssen, weil auch immer wieder Tiere durchziehen werden.“ Es werde zukünftig nur noch wolfsarme Gebiete geben. Die Beratung müsse deshalb fest installiert werden. Vor allem Nebenerwerbsbetriebe hätten nicht die Reserven, um ohne Unterstützung den aufwendigen Herdenschutz alleine umzusetzen, so Kaiser. Er machte klar, dass ein mehrfach auffälliger Wolf entnommen werden müsse. An Walkers Adresse richtete er den...
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