Landfrauen kritisieren Vorstoß der CDU zur „Lifestyle-Teilzeit"
Der Deutsche Landfrauenverband (dlv) kritisiert den Vorstoß der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) der CDU zur Abschaffung des Rechtsanspruchs auf Teilzeitarbeit als verkürzend und realitätsfern. Auch werde damit das Ehrenamt stärker unter Druck gesetzt.
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Teilzeitarbeit, die in Deutschland überwiegend von Frauen geleistet wird, wird damit als individuelle „Lifestyle-Entscheidung" abgewertet, so der dlv. Auch wenn der Vorschlag durch die Option der „besonderen Begründung" versucht, Ausnahmen für Sorgearbeit zu berücksichtigen, werde ausgeblendet, dass die hohe Teilzeitquote bei Frauen vor allem strukturelle Ursachen hat – von steuerlichen Fehlanreizen bis hin zu unzureichender Betreuungsinfrastruktur. Ungleiche Verteilung von Sorgearbeit Wer Teilzeit als Lifestyle-Frage verhandelt, verkennt die Lebensrealitäten jeder zweiten erwerbstätigen Frau in Deutschland", erklärt dlv-Präsidentin Petra Bentkämper. „Für viele Frauen ist Teilzeitarbeit keine freiwillige Entscheidung, sondern die Folge...
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