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Frauen in der Landwirtschaft

Abbau von Hürden gefordert

Eine Allianz aus neun Branchenakteure hat das „Internationale Jahr der Frauen in der Landwirtschaft“ der Vereinten Nationen zu Anlass genommen, ein Positionspapier zu formulieren.
von AgE Erschienen am 26.01.2026
Frau, die Kuh im Stall umarmt. © Parilov/Shutterstock.com

Das „Internationale Jahr der Frauen in der Landwirtschaft“ der Vereinten Nationen hat in Deutschland großen Zuspruch in der Branche gefunden. Im Rahmen der Grünen Woche in Berlin griffen viele Akteure das Thema auf und unterstützten damit ein Ziel des Jahres, nämlich mehr Sichtbarkeit für Frauen zu schaffen. Dennoch bestehen auch hierzulande strukturelle Hürden, die Frauen ausbremsen. Eine Allianz aus neun Akteuren, darunter der Deutsche Bauernverband (DBV), der deutsche LandFrauenverband (dlv) und die Landwirtschaftliche Rentenbank hat daher mit einem jüngst veröffentlichten Positionspapier Politik und Gesellschaft aufgefordert, diese Hürden weiter abzubauen.

Die Allianz hat dabei acht Handlungsfelder identifiziert, die angegangen werden müssen, um Gleichstellung, Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft in der Landwirtschaft zu stärken. Dazu zählt, dass Frauen eine stärkere Stimme in agrarpolitischen Prozessen und Gremien erhalten müssen. Auch der Zugang zu Kapital und Finanzierung muss den Verbänden zufolge erleichtert und die soziale Sicherung und Altersvorsorge von Frauen in der Landwirtschaft gestärkt werden. AgE

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