
Der Hausrotschwanz ist Vogel des Jahres 2025
Auffällig ist der namensgebende rote Schwanz, das ständige, scheinbar nervöse Hin- und Her-Wippen und Knicksen sowie der knarzende Gesang. Das Männchen ist, wie auf dem Bild zu sehen, überwiegend rußschwarz, das Weibchen dagegen hellbraun. Den roten Schwanz haben beide Geschlechter. Der zarte Schnabel weist die Art als Insektenfresser aus. Als solcher ist der Hausrotschwanz ein Zugvogel, allerdings zieht es ihn im Winter von uns aus nur ins Mittelmeergebiet. Er „reist“ spät ab, man kann ihn jetzt immer noch sehen und er ist auch früh wieder da, teilweise schon im Januar oder Februar. Dann lässt er auch schon bald von den Dachfirsten seinen typischen, wenig melodiösen Gesang hören, der ein wenig an den rauschenden Sendersuchlauf eines Radios erinnert. Der NABU nennt ihn einen „Singenden Morgenwecker“. Als solcher scheint er nicht zu nerven. Denn er wurde gerade bei einer öffentlichen Wahl zum „Vogel des Jahres 2025“ gewählt.



