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EU-Schweinepreise

Notierungen insgesamt stabil

Der europäische Schlachtschweinemarkt zeigte in der vergangenen Schlachtwoche unveränderte Märkte. Die Notierungen stabilisierten sich auf dem erreichten Niveau. In Spanien tendierten die Preise weiter nach oben, berichtet die Interessengemeinschaft der Schweinehalter (ISN) Deutschlands jetzt auf ihrem Online-Portal.

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Grenzübergreifend, so die Interessensorganisation, werde die Entwicklung um die Corona bedingte zeitweise Standortschließung des Tönnies-Standorts Rheda-Wiedenbrück genau beobachtet. In den Niederlanden nehme die Schlachtaktivität unterdessen wieder zu, nachdem die dort temporär geschlossenen Schlachtbetriebe wieder am Netz seien.

Das Angebot an schlachtreifen Schweinen fällt in den EU-Mitgliedsländern saisonal bedingt unterdurch­schnittlich aus. Aus den verschiedenen Ländern werden darüberhinaus rückläufige Schlachtgewichte gemeldet. In Spanien gingen die Gewichte zuletzt um weitere 500 Gramm zurück. Französische Schlachtgewichte pendelten innerhalb von zwei Wochen um insgesamt ein Kilogramm zurück. In Österreich sind die Durchschnittsgewichte auf dem niedrigsten Stand des Jahres, während ein steigendes Kaufinteresse an schlachtreifen Schweinen verzeichnet werden könne.

Insgesamt sei die Marktlage stabil und fest, kommentieren verschiedene Marktbeobachter. Die Fleischnachfrage machte zuletzt aufgrund der Lockerungen der Corona eindämmenden Maßnahmen weitere Schritte in Richtung Normalität. Der Großteil der Notierungen für Schlachtschweine bewegte sich daher seitwärts.

In Spanien ist die Nachfrage Berichten zufolge größer als das Angebot, so dass die spanische Notierung den Abstand an der Spitze des Preisgefüges der fünf größten Schweine haltenden EU-Mitgliedsländer weiter ausbaue.

 

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