Pflegen ist auch Männersache
Prof. Dr. Eckart Hammer ist Diplom-Sozialpädagoge und Sozialwissenschaftler. Er lehrte an der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg Soziale Gerontologie und ist Vorsitzender des Landesseniorenrats Baden-Württemberg. Im Interview spricht er über pflegende Männer, über die positiven Seiten der Pflege und warum wir einen neuen gesellschaftlichen Diskurs zum Thema brauchen.
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Silke Bromm-Krieger Herr Professor Hammer, inwiefern werden Männer in der Angehörigenpflege unterschätzt? Hammer: Pflege wird in der Gesellschaft immer noch als Frauensache angesehen. Doch die Zahlen sprechen längst eine andere Sprache. Zwar überwiegen die Frauen in der Angehörigenpflege, aber rund ein Drittel, das heißt 1,8 Millionen Männer, sind in der häuslichen Pflege aktiv. Die meisten davon pflegen ihre Partnerin. Sie werden nicht nur quantitativ unterschätzt, sondern bewältigen auch ihre Pflegeaufgaben auf bemerkenswerte Weise. Sie führen jedoch ein Schattendasein und werden gesellschaftlich viel zu wenig wahrgenommen und wertgeschätzt. Wie empfinden Männer ihre Pflegearbeit? Hammer: Für die meisten älteren Männer, die heute in der...
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