Die Raiffeisen- und Volksbanken in Baden-Württemberg gaben im vergangenen Jahr mehr Kredite aus und verbuchten höhere Einlagen. Die fusionsbedingt um sieben auf 137 reduzierten Institute schauen eigenen Angaben zufolge auf ein lebhaftes Kundengeschäft zurück. Nach Angaben des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands (BWGV) legten die Kreditbestände um 7,3 Prozent auf 132,8 Mrd. Euro zu, Auf der Einlagenseite wurde ein Zuwachs von 3,8 Prozent auf 155,3 Mrd. Euro verbucht. Im Zuge von Inflation und Kaufkraftverlust habe die Dynamik vergangener Jahre im Einlagengeschäft etwas nachgelassen. Haushalte mit niedrigen Einkommen falle es schwerer, Geld zu sparen, teilte der BWGV mit.