In einem aktuellen Glyphosat-Verfahren gab es Anfang Oktober ein aus Sicht der Bayer AG positives Urteil. Der für Rechtsfragen zuständige Konzernsprecher Philipp Blank teilte mit, es geht um den Fall des minderjährigen Jungen Ezra Clark, der in Los Angeles verhandelt wird. Dessen Mutter hatte behauptet, dass seine Erkrankung mit dem Non-Hodgkin-Lymphom, eine besonders aggressive Krebsart, auf ihre Verwendung des Unkrautvernichters Roundup zurückgehe. Die Jury musste zunächst darüber urteilen, ob Roundup die Ursache seiner Krankheit ist und hat das laut Bayer verneint. Das Urteil der Geschworenen zur Frage der Kausalität zu Gunsten von Bayer beende das Gerichtsverfahren und entspreche der Einschätzung der zuständigen Regulierungsbehörden...