In seiner jüngsten Schätzung hat der Internationale Getreiderat (IGC) seine weltweite Ernteprognose für Raps um 0,2 auf 69,5 Millionen Tonnen (Mio. t) angehoben. Das würde zwar das Vorjahresergebnis von 68,7 Mio. t übersteigen, aber nicht ganz an das Niveau des Wirtschaftsjahres 2018/19 heranreichen. Diese Korrektur beruht auf dem avisierten Ernteplus in China, Südasien und in Australien. Dagegen hat der IGC seine Ernteschätzungen für die EU-27 und die Ukraine zurückgenommen. Trockenheit führte in diesen Regionen zu Ertragseinbußen. In der EU-27 sollen 15,8 Mio. t Raps geerntet werden, das wären 0,1 Mio. t weniger als im Vormonat erwartet und nur noch 600.000 Tonnen mehr als im schwachen Vorjahr. Die EU-Kommission ist pessimistischer. Sie...