Der Getreidemarkt ist weltweit so gut versorgt, dass der Spielraum für steigende Preise gegenwärtig begrenzt ist. Trotz gut versorgter Märkte seien aber erhebliche Preisschwankungen jederzeit möglich. Solche Kursbewegungen hingen allerdings nicht von Angebot und Nachfrage ab, sondern von der Nachrichtenlage. Diesen Standpunkt vertrat ein namhafter, südwestdeutscher Getreidevermarkter beim Forum nach der Ernte des Baden-Württembergischen Müllerbunds vergangene Woche in Denkendorf bei Stuttgart. Der Getreidekaufmann belegte seine Einschätzung mit den Marktentwicklungen der jüngsten Vergangenheit: So hatten in der zweiten Septemberwoche die Verhandler im Handelskonflikt USA-China eine Teileinigung erzielt. Weil Marktanalysten daraufhin...