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Getreide

Starke Exportkonkurrenz aus Osteuropa

Unter Druck gerieten in der 40. Woche die Notierungen für Weizen und Mais in Paris durch die jüngsten Entwicklungen in Osteuropa.
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Ein von der Ukraine entwickelter Seekorridor erhöht die Exportkonkurrenz zu europäischen Partien. Weizen aus der Ukraine wird deutlich preisgünstiger offeriert und profitiert daher für Abnehmer aus anderen Währungsländern von einer gesteigerten Wettbewerbsfähigkeit. So teilte die ukrainische Marine zuletzt mit, dass zwölf Frachtschiffe bereit seien, in einen noch jungen Schwarzmeer-Schifffahrtskorridor zu den ukrainischen Häfen einzulaufen.

Die Pläne Kiews, den Umschlag über den litauischen Hafen Klaipeda zu verstärken, sowie ein Aufschwung der ukrainischen Exporte auf dem Landweg, stützten ebenfalls die Erwartungen, dass das Land die Handelsströme wiederbeleben kann, die durch den Rückzug Russlands aus dem Schwarzmeer-Getreideabkommen und die anschließenden Angriffe Moskaus auf ukrainische Getreidehäfen gedämpft wurden. Hinzu kommen rege russische Exporte, die das Angebot zusätzlich vergrößern sowie die Aussicht auf eine große US-Weizenernte.

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