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Schweine

Schlachtzahlen sinken fast deutschlandweit

Im ersten Halbjahr 2023 nahm die Zahl der Schweineschlachtungen in Deutschland ein weiteres Mal deutlich ab. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum kamen rund 21,6 Millionen oder gut neun Prozent weniger Tiere an den Haken. Regional gestaltete sich die Entwicklung der Schlachtzahlen unterschiedlich.

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Die Konzentration der Schweineschlachtungen im Nordwesten des Landes setzte sich fort. Rund 68 Prozent der gesamten Schlachtungen erfolgten in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Während in Nordrhein-Westfalen eine Zunahme der Menge der geschlachteten Tiere registriert werden konnte, gab es in Niedersachsen eine überdurchschnittlich hohe Abnahme von 15 Prozent. Auch im Süden Deutschlands, in Bayern und Baden-Württemberg, wurde eine starke Verringerung der Schlachtungen festgestellt. Bei dem Bundesland mit der stärksten Abnahme handelt es sich um Sachsen-Anhalt. Dort sanken die Schlachtungen in den ersten sechs Monaten um 46 Prozent.

Der Grund für die Konzentration der Schlachtungen auf den Nordwesten liegt in der hohen Bestandsdichte in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, wo im Mai 2023 mehr als die Hälfte der deutschen Schweine gehalten wurden. Die starken Rückgänge der Schlachtzahlen wird durch die hohe Bestandsreduktion versursacht. Diese fällt seit 2021 besonders stark aus.

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