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Kartoffeln

Einkäufe legten im Januar zu

Für die Kartoffelbranche startet 2023 mit einer guten Nachricht vom Kartoffelverbrauch, da die Einkäufe privater Haushalte im Januar relativ groß waren.
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So wurden gegenüber dem Vorjahresmonat 0,7 Prozent mehr Kartoffeln eingekauft. Außerdem lag die eingekaufte Menge 0,6 Prozent über der von Dezember 2022. Dass der erste Monat des Jahres nach dem Absatzhoch zu Weihnachten mit größeren Einkäufen aufwartet, ist sehr ungewöhnlich. Gegenüber dem letzten Monat vor der Pandemie, dem Januar 2019, waren die Einkäufe jüngst sogar 5,1 Prozent höher.

Die Absatzentwicklung in den verschiedenen Einkaufsstätten ist seit vielen Monaten stark von der Sparsamkeit der Verbraucher geprägt. So ging der Kartoffeleinkauf im Discount im Kalenderjahr 2022 deutlich weniger zurück als im übrigen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) oder außerhalb des LEHs. Im Januar war das so nicht mehr nachzuvollziehen. Die Discounter gaben gegenüber Dezember 2022 rund 2,1 Prozent Absatz ab, dagegen legten SB-Warenhäuser um 10,4 Prozent und sonstige Food Vollsortimenter um 8,7 Prozent zu. Möglicherweise spiegelt sich hier das Bemühen der Ketten um eine Absatzsteigerung mit reichlich Sonderangeboten wider.

Bei den importierten Herkünften ist im Januar nur Frankreich mit nennenswerten Mengen auszumachen. Allerdings kam der leichte Absatzzuwachs gegenüber Dezember des Vorjahres in Deutschland insgesamt nur der Inlandsware zugute. Auch im Dezember 2022 hatte die Herkunft schon eine größere Bedeutung als sonst. Speisekartoffeln aus Frankreich sind sicherlich kein besonders günstiger Artikel, sie werden aber in der Südhälfte und in der Mitte Deutschlands mangels eigener Ernte und Vorräte öfter als in den Vorjahren angeboten.
Die Analyse der regionalen Absatzentwicklung zeigt außerdem, dass nur Nordrhein-Westfalen und der Nordwesten deutliche Zuwächse bei den Einkäufen der privaten Haushalte zu verbuchen haben. Im übrigen Bundesgebiet dominieren leichte Rückgänge.

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