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Schweinefleisch

EU senkt Exporte

Um gut ein Fünftel hat die EU ihre Ausfuhren von Schweinefleisch in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum reduziert.
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Dabei belief sich die insgesamt exportierte Menge auf rund 3,26 Millionen Tonnen. Die größten Lieferungen verließen die EU in Spanien, das einen Marktanteil von einem Drittel an allen europäischen Transporten in Drittstaaten hatte. Dennoch ist auch bei den spanischen Exporten gegenüber dem Vorjahr ein deutlicher Rückgang feststellbar.

Dass die EU deutlich weniger Schweinefleisch in Nicht-EU-Länder liefert, hängt hauptsächlich mit dem Handel mit China zusammen. Lag die von China abgenommene Menge Schweinefleisch in den ersten acht Monaten des Vorjahres noch bei 1,94 Millionen Tonnen, so wurden die Exporte ins Land der Mitte in diesem Jahr um mehr als die Hälfte reduziert. Die Ursache dafür liegt in der steigenden Eigenproduktion von Schweinefleisch in China.

Mit 1,61 Millionen Tonnen fand etwa die Hälfte des Schweinefleischs in gefrorener Form sein Ziel in den Drittstaaten. Die Ausfuhren von Schlachtnebenerzeugnissen oder frischem Schweinefleisch spielten hingegen eine wesentlich kleinere Rolle. Auch in den kommenden Monaten ist damit zu rechnen, dass die Exporte abnehmen werden. Ein Indiz dafür sind die fast europaweit sinkenden Schweinebestände. Hinzu kommen Handelsrestriktionen wegen des Infektionsgeschehens der Afrikanischen Schweinepest in der EU.

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