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Milch

Internationale Preise für Milchprodukte geben nach

Aktuell nimmt der Index von Milchprodukten leicht ab. Diese sinkenden Preisrückgänge sind in erster Linie auf die Sommerferien zurückzuführen. Die Preise für Käse bleiben nichtsdestotrotz stabil.

Veröffentlicht am

Im Juli hat der Index für Milchprodukte der Food and Agriculture Organization (FAO) erneut leicht nachgegeben und lag bei 146,4 Punkten, nachdem er im Vormonat noch deutlich zugelegt hatte. Gegenüber Juni entspricht dies einem Rückgang um 3,8 Punkte oder 2,5 Prozent. Der entsprechende Vorjahresmonat wurde dabei um 29,7 Punkte übertroffen.

Sommerferien beeinträchtigen Marktaktivität

Laut der FAO verzeichneten die internationalen Notierungen für Magermilchpulver, Butter und Vollmilchpulver den deutlichsten Preisrückgang. Dies ist in erster Linie auf die schwachen Marktaktivitäten in Europa aufgrund der Sommerferien zurückzuführen. Darüber hinaus konnten die meisten Einkäufer ihren kurzfristigen Bedarf decken. In Verbindung mit einer schwachen Nachfrage aus China sowie hohen Milchpreisen führte dies zu einer geringeren Nachfrage nach Spotlieferungen. Folglich wurden die internationalen Notierungen belastet. Die Weltmarktpreise für Käse blieben derweil stabil. Die schwächere weltweite Importnachfrage wurde durch umfangreiche Verkäufe in europäische Urlaubsländer ausgeglichen. Das knappe globale Angebot hielt die Weltmarktpreise für Milchprodukte trotz der insgesamt schwächeren Handelsaktivitäten auf einem hohen Niveau.

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