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Getreide

Voraussichtlich mehr kanadischer Weizen

Die kanadische Getreideerzeugung dürfte im Wirtschaftsjahr 2022/23 um 30 Prozent auf 58 Millionen Tonnen steigen.
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Das geht AMI-Angaben zufolge aus den jüngsten Angaben des Auslandsservices des US-Landwirtschaftsministeriums (FAS) hervor. Im Hinblick auf die Weizenerzeugung Kanadas rechnet der FAS mit einem kräftigen Plus von 9,9 auf 31,6 Millionen Tonnen. Ausschlaggebend dafür ist eine Ausweitung der Anbauflächen.

Demnach dürfte im kommenden Wirtschaftsjahr auf einer Fläche von 9,9 Millionen Hektar Weizen zur Ernte stehen, 620.000 Hektar mehr als noch in der vorangegangenen Saison. Der Auslöser für das Flächenplus ist unter anderem das anhaltend hohe Preisniveau für Weizen, sowie die vergleichsweise niedrigeren Inputkosten.

Auch die Weizenerträge dürften mit 32,0 rund 8,6 Dezitonnen je Hektar über der Vorjahreslinie liegen. Ein guter Feuchtegehalt des Bodens veranlasste zu der Prognose. In Alberta und West-Saskatchewan herrschen jedoch weiterhin trockene Vegetationsbedingungen. Die Erzeuger in der Region Winnipeg in Manitoba und weiter westlich nahe der Grenze zu Saskatchewan erklärten, dass sie aufgrund des starken Schneefalls und der niedrigen Temperaturen frühestens jetzt mit der Aussaat beginnen können. Daher schließt der FAS eine mögliche Abwärtskorrektur in der nächsten Schätzung nicht aus.

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