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Getreide

Brotgetreidemarkt verunsichert

Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hat den Terminkursen kräftige Schwankungen beschert und damit den Kassamarkt gelähmt.
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Die Möglichkeit eines Ausfalls von Getreidelieferungen der wichtigsten Getreideexporteure der Welt hat über das Wochenende zu einem Plus von 12,50 EUR/t für den Fronttermin geführt. Mühlen ordern nur den allernötigsten Bedarf und entgegen der Annahme vom Jahresbeginn, die Mühlen wären bis zum Anschluss an die nächste Ernte ausreichend gedeckt, werden doch noch vereinzelt Partien gesucht.

Das überschaubare Angebot aus deutscher Produktion wird weiterhin vervollständigt durch Lieferungen aus Frankreich. Deutsche Landwirte verkauften selten. Was eine lückenlose Planung weiterhin erschwert, sind die unkalkulierbaren Einschränkungen in der Logistik. Schnelle Ware ist weiterhin nahezu aussichtslos und der Transport bleibt teuer, so dass sehr lange Distanzen vermieden werden.

Vollständig zur Ruhe gekommen war in den vergangenen Tagen allerdings das Geschäft mit Brotgetreide ex Ernte. Auf diesen Terminen besteht bei den Verarbeitern zwar noch erhöhter Bedarf, aber die steigenden Märkte waren kaum der richtige Zeitpunkt zum Abschluss von längerfristigen Kontrakten.

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