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Weizen

Prognosen sinken, Preise steigen

Mit kleinen Schritten bewegt sich der Weizen auf die 300-Euro-Marke zu. Nachrichten aus Russland, Australien und den USA halfen dabei.
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Die Gerüchte über Export-beschränkungen für Weizen aus Russland, Befürchtungen einer mangelnden Qualität aus der australischen Weizenernte sowie die Abwärtskorrektur der weltweiten Weizenproduktion des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums USDA trieben die Kurse weiter in die Höhe. Zudem sorgte der feste Dollar für Aufschwung, denn so konnten die europäischen Waren auf dem Weltmarkt eine bessere Wettbewerbsfähigkeit genießen.

In seiner monatlichen Aktualisierung senkte der internationale Getreiderat (IGC) seine Prognose für die weltweite Weizenernte 2021/22 um 4 Millionen Tonnen auf 777 Millionen Tonnen. Als Gründe nennt das Gremium die Regenfälle in Australien und dass Überschwemmungen die Exportwege in Kanada unterbrochen haben. Auch die Trockenheit lässt erste Zweifel an der Produktion in den Vereinigten Staaten und der Schwarzmeerregion auf-kommen. Aufhorchen lässt jedoch, dass das Beratungsunternehmen Strategie Grains seine Nachfrageprognose für Weizen in der Europäischen Union für das Wirt-schaftsjahr 2021/22 drastisch gesenkt hat, da die hohen Preise die Ausfuhren schmälern und in-dustrielle Verarbeiter dazu veranlassen, auf Mais umzusteigen. 

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