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Schlachtschweine

Warum die Preise weiter sinken

Der Preisdruck für Schlachtschweine nimmt noch zu. Um weitere fünf Cent gibt der deutsche Leitpreis nach.
Veröffentlicht am

Die Absatzmöglichkeiten für Schlachtschweine am deutschen Markt sind regional uneinheitlich. Der Preisdruck maßgeblicher Schlachtunternehmen ist jedoch insbesondere im Nordwesten so groß, dass diesem nicht ausgewichen werden kann. Der Preis für die neue Schlachwoche tendiert in der Folge schwächer, kommentiert die Vereinigung der Erzeugermeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) die aktuelle Marktlage.

Der VEZG-Preis gibt deshalb für den Zeitraum vom 02.09. bis zum 08.09.2021 um fünf Cent je Kilogramm Schlachtgewicht (kg SG) oder je Indexpunkt auf 1,25 Euro/kg SG nach.

Abermals bleibe die Marktlage im Fleischgeschäft gleich und damit angespannt, heißt es in der VEZG-Mitteilung weiter. Das Angebot sei nach wie vor groß und die Kühlhäuser seien voll. Unter anderem ist noch viel Ware eingelagert, die eigentlich für den Verkauf nach Asien eingeplant war. Es handele sich hier vorrangig um Verarbeitungsware, die sich in Deutschland nicht gut absetzen lässt. In Asien ließen sich dieseTeile ansonsten gut verkaufen, doch derzeit besteht dort einfach kein Bedarf. Immerhin konnten sich die Spannen auf Vorwochenniveau halten und es gab nur vereinzelte moderate Anpassungen. Für die kommende Woche ist der Ausblick aus heutiger Sicht allerdings eingetrübt.

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