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Schweinemast

Trotz gestiegener Erlöse nicht rentabel

Die ersten vier Monate dieses Jahres (2021) sind für die Schweinemäster wirtschaftlich sehr schwierig gewesen.
Veröffentlicht am

Nachdem durch die Corona-Pandemie und das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest das Preisniveau für Schlachtschweine im Herbst des vergangenen Jahres deutlich gesunken war, ist ein Vollkosten deckendes Wirtschaften in diesem Betriebszweig nicht mehr möglich gewesen.

Nun sind zwar seit Mitte Februar die Erlöse für Schlachtschweine sehr stark gestiegen, jedoch erhöhten sich gleichzeitig die Kosten für Ferkel und Futter. Daher wirkte sich die verbesserte Erlössituation nicht gewinnbringend aus. Im April stehen den Erlösen in der Schweinemast deutlich höhere Kosten gegenüber. Die Verluste betragen nach dem Modell der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) 21 Euro je Schwein. Trotzdem bleibt vor dem Hintergrund eines insgesamt knappen Schweineangebotes die Hoffnung auf steigende Schweinepreise und dann eine rentable Schweinemast in diesem Jahr.

In diesem bundesweiten Modell sind die Aufwendungen für Gülleabgabe und Abluftreinigung nicht berücksichtigt. In Regionen mit intensiver Veredlung belasten diese Kosten mit zusammen 17 Euro je Schwein zusätzlich die Wirtschaftlichkeit.

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