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Weizenkurse rückläufig
Die Weizenkurse an der Börse in Paris tendieren schwächer. Bereits seit vier Handelstagen geben die Notierungen nach. Auf Wochensicht steht ein Minus von 2,50 auf 179,25 Euro/t. Auslöser der Kursschwäche sind der wachsende Druck aus der laufenden Getreideernte in Europa und die hohe Wettbewerbsfähigkeit russischer Weizen-Offerten am internationalen Markt.
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Dies zeigte sich zuletzt vor allem in der ägyptischen Weizenausschreibung. Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC hat jüngst 410.000 t Weizen für die Lieferung im September gekauft, davon 120.000 t russische Ware, die im Zeitraum 11. bis 20. September 2020 verschifft werden soll und weitere 290.000 t russische und ukrainische Ware für den Lieferzeitraum 21. bis 30. September 2020. Ende Juli hatten russische Exporteure bereits für eine syrische Weizenausschreibung in Höhe von 200.000 t den alleinigen Zuschlag erhalten. Die Maiskurse zeigten durch den Wechsel des Frontmonats von August auf November 2020 einen turbulenten Verlauf.


