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Verlagerungen am Fleischmarkt

Private Fleischnachfrage gestiegen

Die Nachfrage der privaten Haushalte nach Fleisch, Wurst und Geflügel im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) in Deutschland lag insgesamt auch im Juni 2020 deutlich über dem Vorjahresniveau. Damit setzte sich der seit Ende Februar zu beobachtende coronabedingte positive Trend fort.
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Der wichtigste Treiber dürfte ein weiterhin schwacher Außer-Haus-Markt gewesen sein, der sich nach den Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Mai 2020 nur langsam erholt. Dem Statistischen Bundesamt zufolge lag der Umsatz in der Gastronomie im Mai 2020 noch mehr als 50 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Allerdings scherte den Daten des GfK-Haushaltspanels zufolge Schweinefleisch im Berichtsmonat aus dieser allgemeinen Entwicklung aus und verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr sogar ein leichtes Minus. Auch die Einkaufsmengen an Fleischwaren/Wurst lagen nur rund drei Prozent höher als im Juni des Vorjahres, sodass unter dem Strich für den Fleischmarkt ein Plus von gut sechs Prozent blieb. Belastet wurde das Juniergebnis zum einen dadurch, dass die vom Pfingstwochenende ausgehenden Nachfrageimpulse in diesem Jahr bereits Ende Mai wirksam wurden.
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