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Ölsaatenmarkt

Absatz von Sojabohnen in Brasilien läuft auf Hochtouren

Die währungsbedingt äußerst lukrative Erlössituation für brasilianische Erzeuger hat die Verkäufe aus der Landwirtschaft im März kräftig angekurbelt.
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Nach Angaben des Beratungsunternehmens Datargo hatten die brasilianischen Erzeuger bis zum 3. April knapp 72 Prozent ihrer Sojabohnenproduktion des Wirtschaftsjahres 2019/20 verkauft, verglichen mit 52 Prozent zum Vorjahreszeitpunkt und dem langjährigen Durchschnitt von 54 Prozent. Die Inlandspreise für Sojabohnen erreichten im März ein Rekordhoch, das hauptsächlich auf die deutliche Abwertung des brasilianischen Reals zurückzuführen ist. Denn Sojabohnen vom Erzeuger werden in US-Dollar bepreist, aber in Reais bezahlt, sodass ein schwacher Real gegenüber dem Dollar die Erlöse steigert.

Die Landwirte haben aber nicht nur eine Rekordmenge ihrer Sojabohnenernte verkauft, sondern auch bereits Rekordmengen ihrer Erzeugung des Wirtschaftsjahres 2020/21 vertraglich gebunden. Anfang April waren es bereits 20 Prozent, verglichen mit fünf Prozent im Vorjahr und knapp vier Prozent im langjährigen Mittel.

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