Brasilien kurbelt Vermarktung von Sojabohnen an
In Brasilien werden Sojabohnen in US-Dollar bepreist, aber in der Landeswährung, dem brasilianischen Real, bezahlt.
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Das führt dazu, dass bei einer Abschwächung des Reals gegenüber dem US-Dollar die Kaufkraft für Sojabohnen am Inlandsmarkt sinkt, sprich für die in US-Dollar bepreisten Sojabohnen entsprechend mehr Reais aufgewendet werden müssen. Anders ausgedrückt profitieren die Erzeuger von der schwächeren Landeswährung. Das hat jüngst die Verkäufe aus der Landwirtschaft deutlich angespornt. Dabei wurden nicht nur große Mengen der laufenden, zu etwa zwei Dritteln abgeschlossen brasilianischen Sojabohnenernte vertraglich fixiert, sondern auch Erntemengen des Wirtschaftsjahres 2020/21 gebunden. Bisher sind bereits 70 Prozent der diesjährigen Sojaernte verkauft, außerdem schon 10 bis 15 Prozent der voraussichtlichen Erzeugung des Wirtschaftsjahres...
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