Geringe Exportchancen für EU-Weizen
Die Aussicht auf eine große EU-Ernte belastet weiterhin die Weizennotierungen in Paris. Diese gaben in der Woche 32 um 5 auf 170 Euro/t gegenüber Vorwoche nach. Die französische Weizenernte ist mittlerweile fast abgeschlossen und wird mit 39 Mio. t beziffert. Das wäre die zweitgrößte Weizenernte Frankreichs aller Zeiten.
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Gleichzeitig erzeugen die unsicheren EU-Exportchancen Kursdruck. Die gesamten EU-Exporte liegen 34 Prozent unter Vorjahr, weil die Konkurrenz aus der Schwarzmeerregion hoch ist. Dort liegen die Exportpreise so tief, dass deutscher und französischer Weizen nicht zum Zuge kommt. Die Wettbewerbsschwäche von französischem Weizen zeigte sich zuletzt am 6. August 2019, als Ägypten 415.000 t aus Russland, Rumänien und der Ukraine kaufte. Zudem wurden bereits große Mengen baltischen Weizens aus der neuen Ernte verkauft, was den Wettbewerb zusätzlich verschärft. Deutschland kann also nur mit wenigen kurzfristigen Exportgeschäften rechnen.
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