Schwächere Sojakurse setzen Raps unter Druck
Die Rapskurse in Paris haben in dieser Woche mehr als 7 auf 369,50 Euro/t nachgegeben, was angesichts der kleinen EU-Ernteprognosen nicht zu erwarten war. Die EU-Kommission hatte ihre Ernteerwartungen letzte Woche Donnerstag nochmal um 700.000 t auf 18 Mio. t herabgesetzt.
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Das französische Marktforschungsunternehmen Tallage berechnete sogar nur 17,4 Mio. t, 400.000 t weniger als in seiner vorherigen Prognose. Im Hinblick auf die schwachen EU-Ernteerwartungen wurde auch die Schätzung für die Rapsimporte 2019/20 um 500.000 t auf 5 Mio. t nach oben korrigiert. In Frankreich und Deutschland wird zudem über geringere Erträge und Ölgehalte als im Vorjahr berichtet. Die Rapsnotierungen widersetzten sich dem bullisch gestimmten Markt und wurden von den Sojakursen in Chicago mit nach unten gezogen. Am Kassamarkt hierzulande macht sich die schwächere Tendenz noch nicht bemerkbar. Auf Wochensicht sind die Rapserzeugerpreise im Bundesdurchschnitt um gut 4 auf 360 Euro/t gestiegen.
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