Große EU-Ernten belasten Kurse
Die Weizenkurse in Paris wurden in der Berichtswoche 31 zunächst von der herabgesetzten Ernteprognose für Russland gestützt. Zudem gab der gefallene Eurokurs Auftrieb, da er die Chancen auf Exportgeschäft der EU erhöht.
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Unterschwellig setzen die großen EU-Ernteerwartungen die Notierungen unter Druck. Für Frankreich korrigierte Stratégie Grains seine Ernteprognose sogar nochmal um 2 auf 38,98 Mio. t nach oben, Agritel geht von 39,17 Mio. t aus. Die Hitzewelle, die bis zum vergangenen Wochenende anhielt, ermöglichte einen rasanten Erntefortschritt in Deutschland und Frankreich. Eine große Herausforderung für die EU wird der Absatz von Weizen auf dem Weltmarkt sein, da global gesehen eine überreichliche Weizenernte zusammenkommen dürfte. Zudem herrscht große Konkurrenz aus dem Ostseeraum und Rumänien. Algerien gab in seiner jüngsten Ausschreibung zwar u.a. Frankreich den Zuschlag, das Baltikum und Rumänien waren aber auch dabei.
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