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EU-Milchpreise

Rückgang schwächt sich ab

Seit ihrem Hochpunkt Ende 2017 geben die Milchpreise in der EU nach. Den anfänglich noch leichten Korrekturen folgten zum Jahresbeginn 2018 deutliche Rücknahmen der Auszahlungsleistungen. Zur Jahresmitte zeichnet sich mit der Erholung an den Produktmärkten eine Stabilisierung bei den Erzegerpreisen ab.
Veröffentlicht am

Im Zuge der Ende 2017 erfolgten, deutlichen Preisrückgänge an den Produktmärkten, vorrangig für Butter und Käse, haben Anfang 2018 zeitverzögert auch die Erzeugerpreise für Milch nachgegeben. In den ersten Monaten des laufenden Jahres erfolgten teils kräftige Rücknahmen. Wie die EU-Kommission mitteilt, zahlten die Molkereien im Mai im Mittel der Gemeinschaft nach teils noch geschätzten Angaben gut 32,4 Cent je Kilogramm. Damit gingen die Auszahlungsleistungen seit dem Jahresende 2017 um rund fünf Cent zurück.

Stabilisierung setzt ein

Die Intensität der Abschwächung hat im Vergleich zu den Vormonaten aber erheblich abgenommen. Im Übergang von April auf Mai belief sich der Rückgang auf 0,6 Prozent. Im Vergleich zum November 2017 reduzierte sich der Rückgang auf knapp 0,2 Cent, nachdem das Minus in den Monaten zuvor mehr als einen Cent betragen hatte. Gegenüber dem Vorjahresniveau, das erstmals im April wieder unterschritten wurde, fiel der Erzeugerpreis im Mai um gut einen halben Cent niedriger aus. Die Stabilisierung dürfte im Zuge der festeren Preistendenzen an den Produktmärkten ab der Jahresmitte wieder in eine Phase steigender Auszahlungsleistungen der Molkereien übergehen.

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