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AMI-Milchpreise

39,1 Cent im Oktober

Die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) schätzt die Auszahlungsleistung der Molkereien im Oktober im Bundesschnitt auf 39,1 Cent je Kilogramm für konventionell erzeugte Milch mit 4,0 Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiweiß. Damit stiegen die Milcherzeugerpreise um durchschnittlich 0,6 Cent gegenüber dem Vormonat und erreichten im laufenden Jahr einen neuen Höchststand.
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Die Zuwachsrate fiel jedoch gegenüber den Vormonaten geringer aus. Im Oktober erhielten besonders die Milcherzeuger im Süden und Westen mehr für ihre angelieferte Milch. Hingegen wurde im Osten der Republik das Milchgeld bereits vereinzelt wieder nach unten korrigiert. Gegenüber 2016 erhielten die Milcherzeuger gut zehn Cent mehr für ihren angelieferten Rohstoff. Von Januar bis einschließlich September zahlten die Molkereien im Bundesgebiet Ost durchschnittlich immer ein leicht höheres Milchgeld aus als die Unternehmen im Westen der Republik. Im Oktober haben sich die Auszahlungsleistungen nun angeglichen. In beiden Bundesgebieten bekamen die Milcherzeuger zu Beginn des vierten Quartals 39,1 Cent je Kilogramm ausgezahlt. Die Milcherzeugerpreise erfahren die Entwicklungen an den Produktmärkten immer etwas verzögert. Wegen des abgeschwächten Preisniveaus bei einzelnen Milchprodukten dürften auch die Anstiege bei den Milcherzeugerpreisen zum Jahresende langsam zum Erliegen kommen. In den kommenden Monaten werden voraussichtlich Preisrückgänge das Bild bestimmen.
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