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Höfestruktur Baden-Württemberg

Futterbaubetriebe sind häufigste Betriebsform

Mehr als ein Drittel aller Höfe in Baden-Württemberg halten Rinder, Schafe oder Ziegen. Die Futterbaubetriebe sind die häufigste Betriebsform im Land.
Veröffentlicht am

Nach Feststellung des Statistischen Landesamts sind Futterbaubetriebe die häufigste Betriebsform im Südwesten. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der 40.589 landwirtschaftlichen Betriebe hatte 2016 seinen wirtschaftlichen Schwerpunkt in der Haltung von Rindern, Schafen und Ziegen. Diese Tierarten verwerten Raufutter von den Wiesen und Weiden des Landes und sind daher bedeutsam für die Erhaltung der Grünlandnutzung. Zu den Futterbaubetrieben zählen auch Betriebe, die Milchkühe halten.

Die zweitgrößte Gruppe im Land sind die Marktfruchtbetriebe. Diese Betriebe erzielen den Großteil ihrer Erlöse aus der Erzeugung marktgängiger Früchte wie Getreide, Eiweiß- oder Ölfrüchten. Ein Viertel aller Betriebe ist dieser Betriebsform zuzurechnen. Ein Fünftel der landwirtschaftlichen Betriebe im Land entfällt auf die Kategorie der Dauerkulturbetriebe, die sich durch die Produktionsschwerpunkte Wein und Obst auszeichnen. Keinen eindeutigen wirtschaftlichen Schwerpunkt haben die Gemischt- und Verbundbetriebe, auf die ein Siebtel (14 Prozent) der Betriebe im Land entfällt.

Nur Nischen nehmen die Veredlungsbetriebe (Anteil 4 Prozent) und Gartenbaubetriebe (2 Prozent) ein. Veredlungsbetriebe sind spezialisiert auf die Haltung von Schweinen und Geflügel, während Gartenbaubetriebe Gemüse, Blumen und Zierpflanzen oder auch Baumschulerzeugnisse produzieren. Veredlungs- und Gartenbaubetriebe haben zwar nur wenig Anteil an den Betrieben, aber ihre wirtschaftliche Intensität ist hoch. Die wirtschaftliche Größe dieser Betriebe liegt daher, gemessen an einem rechnerisch ermittelten Standardoutput, deutlich über allen anderen Betriebsformen.

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