Deutlicher Importanstieg von Sonnenblumenkernen in die EU-28
Nach Angaben der EU-Kommission sind die Einfuhren von Sonnenblumenkernen zwischen Juli 2016 und Januar 2017 um 360.000 Tonnen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 540.000 Tonnen gestiegen.
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Das entspricht einem Zuwachs von 300 Prozent. Grund für den starken Anstieg dürfte zum einen die gestiegene Anbaufläche in den Erzeugerländern wie der Ukraine, aber auch die geringe Rapsernte 2016 in der EU-28 sein. So legte die Anbaufläche in der Ukraine um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, während in der EU-28 die geringste Rapserzeugung seit 2012/13 zu verzeichnen war. Marktteilnehmer gingen davon aus, dass die fehlenden Rapsmengen aus Australien und Kanada importiert würden. Allerdings zeigen aktuelle Daten, dass die Rapseinfuhren in die EU-28 mit 1,4 Millionen Tonnen rund 17 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum liegen. Eine mögliche Erklärung könnte in der vermehrten Nutzung von Sonnenblumenkernen als Substitut für Raps liegen.
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