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Rentabilität der Milchproduktion

Schwaches erstes Halbjahr

Für die deutschen Milcherzeuger ist der Start ins laufende Jahr im Zuge der geringen Verwertungsmöglichkeiten der Molkereien bei allen Milchprodukten sehr unbefriedigend ausgefallen. Allerdings konnte sich die Marge aus Erlösen und variablen Kosten, die zuvor von Dezember 2013 bis Januar 2015 kontinuierlich gesunken ist, im Verlauf des ersten Halbjahres 2015 auf niedrigem Niveau stabilisieren. Dies zeigt die Modellrechnung der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) für eine Milchkuh in konventioneller Produktion.
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Die Milcherzeugerpreise, die die Erlösseite im Wesentlichen bestimmen, haben zwischen Dezember 2014 und Juni 2015 um rund 3,5 Cent nachgegeben. Dies konnten auch die höheren Erlöse für Altkühe und Kälber nicht kompensieren. Zeitgleich haben die Kosten beim Zukauffutter, insbesondere bei Futtergetreide und Sojakomponenten, teilweise nachgegeben. Zudem sind nach dem Quotenende keine Kosten für Kauf oder Pacht von Lieferrechten mehr angefallen. Dadurch stellte sich die Kostenseite etwas entspannter dar.

Nur 2009 war noch schlechter
Aus den Ergebnissen für den Zeitraum von Januar bis Juni 2015 ergibt sich aus dem Modell der AMI auf das Jahr hochgerechnet ein durchschnittlicher Überschuss in Höhe von 450 Euro je Kuh. Das ist das zweiniedrigste für das erste Halbjahr ermittelte Ergebnis der vergangenen neun Jahre. Nur im Vergleichszeitraum 2009 fiel das Ergebnis deutlich niedriger aus. In der Jahresbetrachtung entspräche das vorläufige Ergebnis in etwa dem von 2012.

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