Schweinehalter in der Krise
Der Markt für Schlachtschweine steht weiter unter Druck. In der vergangenen Woche hat sich am Lebendmarkt ein enormes Überangebot aufgebaut. Gleichzeitig haben die Schlachtbetriebe wegen der rückläufigen Fleischnachfrage ihre Schlachtungen reduziert. Jetzt sind die Preise um 23 Cent auf 1,12 Euro pro kg regelrecht abgestürzt. Bei den Ferkeln sind die Notierungen am Monatag um 8,50 Euro auf 28 Euro pro Tier gefallen. Die Dumpingpreise sollen den Schlachtbetrieben jetzt ermöglichen, schnell die Überstände am Lebendmarkt wegzuschlachten, um das Fleisch billig anzubieten oder einzufrieren.
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"Eine Notierung wie am vergangenen Montag habe ich noch nie erlebt“, sagt Dr. Claus-Ulrich Honold, Leiter der Ferkelnotierung Baden-Württemberg bei der LEL in Schwäbisch Gmünd. Um ganze 8,50 Euro pro Ferkel ging der Preis zu Wochenbeginn zurück. Für Honold ein klares Signal an die Schweinemäster, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern weiter einzustallen. Nach dem Motto: Jetzt erst recht. Mäster und Sauenhalter sitzen in einem Boot, sagt Honold. Den Preissturz bei den Ferkeln sieht er als Solidaritätsaktion an die Mäster – ein Zeichen, dass sie mit der Preismisere am Schweinemarkt nicht alleine gelassen werden. Die Ferkelerzeuger tragen die Last mit. Sind sie doch auf die Mäster angewiesen. Der Absatz muss weiter...
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