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METHANOLREDUZIERUNG

Wehret den Anfängen

Jede Frucht hat spezifische Eigenschaften. Die sollte man kennen. Damit man das Maximum an Aroma herausdestillieren kann, aber auch, um den Eintrag oder die Entstehung von problematischen Stoffen zu verhindern. Wie das gesundheitsschädliche Methanol. An der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim ist man der Frage nachgegangen, wie man seine Entstehung schon beim Einmaischen begrenzen kann.

Veröffentlicht am
Ernte vollreifer Quitten
auf dem Gelände der LWG
Veitshöchheim
Ernte vollreifer Quitten auf dem Gelände der LWG VeitshöchheimLWG
Methanol oder Methylalkohol ist eine organisch-chemische Verbindung und der einfachste Vertreter der Stoffgruppe der Alkohole. Es ist eine klare, farblose, entzündliche Flüssigkeit mit einem angenehmen bis stechendem Geruch. Es wird aus dem Pektin der Pflanze freigesetzt beziehungsweise enzymatisch abgespalten. Es entsteht somit nicht bei der alkoholischen Gärung. Methanol kommt in der Natur in Baumwollpflanzen, Früchten und Gräsern sowie als Stoffwechselprodukt von Bakterien vor. Bei der Herstellung von Spirituosen wird es in geringen Mengen als Nebenprodukt freigesetzt. Obst- und Tresterbrände weisen aufgrund der höheren Pektinanteile der Ausgangsstoffe höhere Methanolgehalte als Getreide- und Kartoffelbrände auf.
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