Wenn in Weizen bereits Befall mit Gelbrost oder Blattseptoria sichtbar ist, sollte nach Ausbildung des Fahnenblattes der Blattapparat durch eine Abschlussbehandlung geschützt werden. Wenn, insbesondere nach Maisanbau, eine Ährenbehandlung gegen Fusariumpilze geplant ist, kann bei gesunden Beständen noch bis zum Ährenschieben gewartet werden. Bei geringem Befall ist eine Zwischenbehandlung mit 25 Prozent geringerer Aufwandmenge ausreichend. Bei den Abschlussbehandlungen befallener Bestände sollten Mittel mit Langzeitwirkung eingesetzt werden, zum Beispiel Azole mit einem Strobilurin- oder einem Carboxamidwirkstoff. 2022 steht zudem mit Univoq erstmals ein Mittel mit dem neuen Wirkstoff Inatreq (Fenpicoxamid) und Prothioconazol zur...