Viele Winterzwischenfrüchte sind nicht abgefroren, insbesondere Senf und Phacelia. Diese werden bald blühen und sind bei Honigbienen als Nahrung beliebt. Nach einer Behandlung mit Glyphosat-Mitteln sterben die Pflanzen langsam und werden noch mehrere Tage von Bienen besucht. Nach Behandlung blühender Bestände wurde der Wirkstoff in der Vergangenheit im Honig nachgewiesen. Der Honig konnte oft nicht vermarktet werden. Deshalb: in blühenden Winterzwischenfrüchten Glyphosat-Mittel durch mechanische Maßnahmen ersetzen. Wenn ein hoher Besatz an Wurzelunkräutern den Einsatz eines Glyphosat-Mittels erforderlich macht, sind blühende Zwischenfrüchte zuvor abzuschlegeln.