Wärmer, nasser, unberechenbarer: Die Wetterextreme nehmen in den nächsten Jahren zu. Für die Landwirtschaft hat das nach Ansicht von Dr. Gunther Tiersch, Meteorologe beim ZDF, Folgen: Die Bodenbearbeitung dürfte schwieriger werden, der Pilzdruck steigen, Schädlinge zunehmen, nicht zuletzt Schweine und Rinder Hitzestress aussetzen. Juni und Oktober 2014 waren weltweit die wärmsten Monate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1880. „Im Juli war es dagegen extrem nass, der August war zu kühl, September und Oktober waren wieder sehr warm", ließ der Meteorologe das zu Ende gehende Jahr noch einmal Revue passieren. Anteil an diesen extremer werdenden Wetterlagen hätten die natürlichen Treibhausgase Wasserdampf, Kohlendioxid (Anteil; 0,04...