EU will schärfere Auflagen für Schlachthöfe
Schafe, Schweine und Rinder sollen bei ihrer Schlachtung künftig weniger leiden. Die EU-Kommission will die Tierschutzauflagen für europäische Schlachthöfen verschärfen und legte dazu am 18. September in Brüssel einen Vorschlag vor. In der EU werden jährlich rund 360 Millionen Schweine, Schafe, Ziegen und Rinder sowie mehrere Milliarden Hühner zum Verzehr geschlachtet. Dazu kommen rund 25 Millionen Tiere zur Pelzgewinnung.
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Gemäss dem Kommissionsvorschlag soll künftig jeder grössere Betrieb einen eigenen Tierschutz-Beauftragten bestimmen und nachweisen, dass das Personal ausreichend geschult ist. Zudem soll regelmässig überprüft werden, ob die Betäubungsverfahren wirksam genug sind. Weiterhin erlaubt sein sollen das umstrittene Töten von Hühnern im Elektrobad oder das Vergasen von Schweinen mit Kohlendioxid. Dafür gebe es bisher "keine kommerziell machbare Alternative", heisst es in dem Entwurf. Industrievertreter stellten sich den Plänen nicht grundsätzlich entgegen. Tierschützer begrüssten den Vorschlag als ersten Schritt in die richtige Richtung. Die EU-Staaten müssen den Plänen noch zustimmen.
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